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Programm des Muttertagskonzertes 2009

 

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Ice & Fire
Bertrand Moren

Bertrand Moren lebt als Dirigent, Musiklehrer, Komponist, Pianist und Posaunist im Wallis. „Ice & Fire“, ist Pflichtstück in der 1. Klasse beim 22. Bernischen Kantonal-Musikfest 2009 in Büren an der Aare. Der Komponist schreibt zu seinem Werk: „Eis und Feuer, diese beiden entgegen gesetzten Elemente symbolisieren all die Widersprüche, die ich in diesem Werk ausdrücken wollte. (…) Die Musik ist sehr energisch und schwungvoll, und schildert gleichmässig die Gewalt des Feuers als auch die Härte des Eises.“


Liechtenstein Marsch op. 36
Josef Strauss
instr. Willi Büchel

Josef Strauss strebte zunächst keine musikalische Karriere an. Er absolvierte ein Studium am Wiener Polytechnikum und arbeitete als Bauleiter und Konstrukteur. Als sein Bruder Johann Strauss (Sohn) im Spätherbst 1852 von einer Konzertreise völlig erschöpft zurückkehrte, musste Josef im folgenden Jahr als Kapellmeister der Strauss-Kapelle einspringen. In den folgenden Jahren vertrat er seinen Bruder in dessen Abwesenheit zunehmend als Kapellmeister. Er nahm Unterricht in Kompositionslehre und lernte Violine spielen. Der “Liechtenstein-Marsch op. 36“ wurde 1857 anlässlich eines Landwirtschaftsmarktes, der in Unger’s Casino in Hernals stattfand, komponiert. Josef Strauss widmete ihn dem Prinzen August von Liechtenstein, dem Präsidenten der Gesellschaft, die damals ihren 50. Geburtstag feierte. (Quelle: u.a. Tak Programm)


Adios Nonino
Astor Piazzolla
arr. Peter Kleine Schaars
Solist: German Burtscher (Akkordeon)

Astor Piazzolla verbrachte einen Grossteil seiner Jugend in New York, wohin seine Eltern mit ihm aus wirtschaftlichen Gründen für einige Jahre übersiedelt waren. Hier hörte er im Radio Jazz. Am Abend hörte sein Vater um sein Heiweh zu mindern Tangos. Dieser wollte, dass sein Sohn Tangos lernte und schenkte ihm auch ein Bandoneon. Der aber wollte Bach spielen, so wie der klassische Pianist, der immer in der Nachbarschaft übte. Astor Piazzolla fand hier die Quellen für seine spätere Musik: Bach, Jazz, Tangos. Zurückgekehrt nach Argentinien wurde ein Konzert eines Tango-Ensembles zu seinem Schlüsselerlebnis. Er wurde Tangomusiker und liess sich später in Argentinien und auch in Europa klassisch ausbilden. Astor Piazzolla wurde zum Revolutionär des Nuevo Tango. Er befreite den Tango von seinen Klischees als Modewelle der zwanziger Jahre, führte raffinierte rhythmische Akzente und harmonische Wechsel ein. Er war ein brillanter Melodiker und Geschichtenerzähler, der unbeirrbar seinem Instinkt folgte. Im Alleingang veränderte er diese Musik und trieb ihre Entwicklung fünfzig Jahre lang voran. Das ganze „Tango-Revival" geht praktisch auf ihn zurück. „Adiós Nonino“ entstand 1959. Die von uns beim Muttertagskonzert gespielte Instrumentation basiert auf der Fassung, wie sie der holländische Musiker Carel Kraayenhof 2002 zusammen mit dem Concertgebouw Chamber Orchestra unter der Leitung von Ed Spanjaard bei der Hochzeit des holländischen Kronprinzen Willem-Alexander und seiner aus Argentinien stammenden Braut Máxima spielte. (Quelle: u.a. Karl Lippegaus in DIE ZEIT, 10.07.1992 Nr. 29; tangoinfo.ch)

Das Akkordeonsolo spielt German Burtscher. Er lebt in Feldkirch und unterrichtet Akkordeon und Klarinette an der Musikschule in Feldkirch und an der Liechtensteinischen Musikschule.


Spring Fever
Fridrik Karlsson
arr. Per Ulof Ukkonen

Der isländische Gitarist Fridrik (Frissi) Karlsson lebt als Band- und Studiomusiker in England. 1977 gründete er mit drei Kollegen die Gruppe Mezzoforte. Nach einem viel versprechenden Anfangserfolg vermochte sich die Band zunächst nicht durchzusetzen. Der isländische Markt war ganz einfach zu klein, international wollte sich die Karriere nicht wie von den Bandmitgliedern gewünscht entwickeln. Ein Konzert vor sechs zahlenden Zuhörern war der Tiefpunkt. Die Band stand kurz vor der Auflösung als 1983 der Song „Garden Party“ in die Britische Hitparade kam. Damit war der Durchbruch gelungen. Mezzoforte gehört nach wie vor zu einer der etabliertesten Pop-Jazz-Fusion Bands, die Bandmitglieder sind auch gefragte Stuidomusiker. „Spring Fever“ ist eines der bekanntesten Stücke der Band. Es ist 1990 auf der LP Fortissimos erschienen.

 

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